Tante Polly macht Ernst
… Fortsetzung von „Neues von Tante Polly“
Michel lag tief unter seiner Bettdecke vergraben, während draußen schon längst die Sonne aufgegangen war. Die Vögel zwitscherten, der Hahn hatte seinen Job getan. Doch Michel schnarchte weiter, den Kopf halb unter dem Kissen, als wäre das Leben da draußen nur ein schlechter Traum.
Der Termin für sein Vorstellungsgespräch war um neun. Um zehn kam Tante Polly in das Zimmer, die bis jetzt auf dem Bio-Markt war. Zuerst ruhig, dann lauter kam sie die Treppe hinaufgeeilt und knallte die Tür gegen die Wand, als sie ins Zimmer stürmte. „MICHEL!“, donnerte sie. Michel zuckte zusammen, blinzelte und richtete sich auf. „Was ist denn los…? Ist schon—“ Er sah auf den Wecker. 10:07 Uhr.
Ein Moment der Stille. Dann baute sich Tante Polly vor ihm auf, die Arme vor der Brust verschränkt. Der Blick kühl und enttäuscht. „Du hattest eine Aufgabe. EINE. Und du hast sie verschlafen.“ Michel rieb sich die Augen. „Ich… ich hab’s einfach verpennt, ich war gestern noch draußen, ich…“
„Halt den Mund.“ Kein Brüllen. Kein Toben. Nur diese ruhige, messerscharfe Stimme, die schlimmer war als jede Standpauke. „Steh auf und leg dich auf die Bettdecke!“, forderte sie ihn auf. „Aber Tante Polly, ich…“, verlegen zog er die Decke höher. „…ich, ich habe nichts an. Können wir nicht später…?“ Doch da hatte er die Rechnung ohne Tante Polly gemacht. Mit einem Ruck zog sie ihm die Decke weg und warf sie zu Boden. So unbedeckt vor ihr liegend, drehte er sich blitzschnell auf den Bauch, um sein Intimstes vor ihr zu verbergen. „Da gibt’s nichts, was ich nicht schon mal gesehen habe.“, ereiferte sich Tante Polly und verdrehte die Augen. Dann griff sie zu seinem Gürtel, der auf einem Stuhl neben seinem Bett auf seinen Sachen lag und legte ihn zusammen.
Erschrocken wollte Michel seine Kehrseite in Sicherheit bringen. „Aber Tante Polly, ich bin ein erwachsener Mann.“, wand er ein. „Du willst ein erwachsener Mann sein? Dann fang an, dich auch so zu verhalten.“ Damit drückte sie ihn mit einer Hand zurück auf die Bettdecke und kniete sich mit einem Bein auf ihn, so dass er nicht entkommen konnte, bevor sie weit mit dem Gürtel ausholte. Das Leder traf ihn diagonal vom oberen Ende der rechten Backe bis hinüber zum Poansatz auf der linken Seite. „Au, Tante Polly…“, protestierte Michel und zuckte zusammen. „Nicht so fest, das tut weh.“ Doch Tante Polly ließ sich nicht beirren und zog ihm den Gürtel ein weiteres Mal über. „Aah!“, jammerte Michel. Ein weiterer roter Striemen blühte direkt neben dem ersten auf. Die Tante fand ihren Rhythmus und schlug wieder und wieder zu, ehe sie kurz innehielt. Michel jammerte und strampelte mit den Beinen, verkrampfte die Hände in der Bettdecke und warf den Kopf bei jedem Schlag in den Nacken. Das Knie in seinem Rücken hinderte ihn jedoch daran, den schmerzhaften Hieben ausweichen zu können und so bildeten sich mehr und mehr rote Streifen auf seinem Hintern, die in ein flächiges Rot übergingen. „Aua, Tante Polly, ich kann doch nichts dafür…“, rief Michel laut. „Ach nein, wer hat denn dann Schuld, wenn nicht du?“, hakte Tante Polly nach und ließ ihm einen kurzen Moment zum Antworten.
„Naja, sonst weckst du mich doch auch immer…“, begann Michel. Die Tante glaubte nicht richtig zu hören. „Willst du damit etwa sagen, dass ICH daran schuld bin, dass du verschlafen hast?“, fragte sie ungläubig und man hörte ihrer Stimme, die zunehmende Verärgerung über Michels Ausreden, an. „Eben wolltest du noch erwachsen sein und jetzt beschwerst du dich, dass du nicht geweckt wurdest?! Das ist doch die Höhe! Erstens hättest du dir einen Wecker stellen können. Zweitens hättest du nicht abends noch Rausgehen sollen, dann wärst du früher aufgewacht und drittens habe ich dich extra nicht für die Stallarbeit geweckt, damit du ausgeschlafen und fit zum Vorstellungsgespräch antreten kannst. Wer hatte also Schuld daran?“, hakte sie nach. Michel schwieg trotzig. „Gut ganz wie du willst, dann helfe ich deinem Gedächtnis etwas auf die Sprünge…“. Sie zuckte mit den Schultern und begann erneut ihm mit dem Gürtel schwungvoll den Hintern zu versohlen, dass es nur so im Raum klatschte. „Aaah!“, „Autsch!“, „Umpf!“, kommentierte Michel jeden ihrer Treffer und pendelte mit den Beinen von rechts nach links, doch ohne Erfolg zu Entkommen. Das Brennen auf seinem Allerwertesten wurde schlimmer und schlimmer, wodurch sein innerer Widerstand und Trotz langsam wich und die Einsicht kam, dass er es selbst verbockt hatte. „Ok, ok, du hast recht Tante Polly! Es war meine Schuld, ganz allein meine!“, rief er reumütig und mit schmerzverzerrtem Gesicht, nach einigen besonders festen Hieben. Tante Polly stoppte. Schwer atmend nutzte Michel die kurze Pause, um sich bei ihr zu entschuldigen und zu versichern, dass er seine Lektion gelernt hätte.
„Das will ich schwer hoffen, Michel!“, antwortete die Tante und zog ihm den Gürtel noch etwa zehnmal über, um ganz sicher zu gehen, dass er verstanden hatte. Dann stand sie auf, warf den Gürtel neben ihn aufs Bett, ging zur Tür und sagte ohne sich umzudrehen: „Eine Woche, Michel. Noch eine. Wenn du dann wieder verträumt im Bett liegst, kannst du dich auf was gefasst machen. In zehn Minuten bist du unten. Hast du verstanden?“ Seinen brennenden Hintern reibend, nickte er und antwortete. „Ja, Tante Polly!“ Die Tür fiel zu und Michel atmete erleichtert auf. Über die Schulter betrachtete er seine rotverstriemten Backen, bevor er sich langsam erhob und anzog.
Zehn Minuten später tauchte er im Stall auf, wo ihn Hans und Franz fragend ansahen. Natürlich hatten die beiden seine Strafe mitbekommen. „Gab´s sehr viel Ärger?“, fragte Franz leise. „Geht so, das nächste Mal lasse ich auf jeden Fall meinen Gürtel nicht offen rumliegen.“, antwortete Michel mit einem schiefen Grinsen und rieb seine wunden Backen. „Geh doch einfach mal rüber zum Bauern, vielleicht bekommst du eine zweite Chance für ein Vorstellungsgespräch…“, riet ihm Hans. Michel zuckte die Schultern. „Ja mal sehen, später dann!“ Damit machten sie sich gemeinsam an die Aufgaben des Tages.
Eine Woche später saß Michel am Küchentisch, die Füße auf dem Stuhl gegenüber, den Laptop vor sich und einer Cola daneben. Es war kurz vor Mitternacht – der letzte Abend seines Ultimatums. Zum Hofbetrieb nebenan war er nicht gegangen, weil er sich für sein Nichterscheinen zum Vorstellungsgespräch schämte. Es musste also was Neues her. Seit Tagen hatte er sich eingeredet, dass er noch „genug Zeit“ hätte. Dass man eine Bewerbung auch in einer Stunde schreiben könne. Dass das alles sowieso keinen Unterschied mache. Und jetzt war da dieses flaue Gefühl im Magen. Nicht Wut, nicht Angst – sondern diese leise Unzufriedenheit mit sich selbst, die sich langsam wie ein Nebel auf ihn legte. „Komm schon“, murmelte er und öffnete sein E-Mail-Postfach. Er fand eine halbinteressante Stellenanzeige bei einem Biohof, kopierte die Mailadresse, tippte:
Hallo,
ich heiße Michel Schuster und interessiere mich für den Ausbildungsplatz.
Ich habe ein bisschen Erfahrung auf dem Hof meiner Tante gesammelt.
Würde mich freuen, wenn Sie sich melden.
Grüße,
Michel
Er las es durch. Es klang dünn, fast wie eine Ausrede in Textform. Aber es war immerhin etwas. Und etwas war besser als nichts, oder? Er drückte auf Senden. Dann klappte er den Laptop zu, gähnte und legte sich schlafen – mit dem Gedanken, dass Tante Polly nun wirklich nichts sagen konnte. Er hatte sich schließlich „bemüht“.
Am nächsten Morgen war Michel früh wach. Nicht weil er musste, sondern weil er unruhig war. Er aß sein Frühstück, ohne zu reden. Tante Polly sagte ebenfalls nichts – nur ein kurzer Blick über die Kaffeetasse hinweg, der mehr sagte als Worte. Schnell verschwand Michel mit Franz im Stall und widmete sich seinen täglichen Aufgaben, während Tante Polly mit Hans zum Biomarkt fuhr.
Erst am Abend fragte sie trocken: „Und Michel, hast du dich beworben?“ Michel errötete, dann antwortete er knapp: „Ja“. Ein Nicken. Dann Stille. „Zeig mir mal deine Bewerbung.“ Michel stockte, mit einer Kontrolle hatte er nicht gerechnet. „Wieso?“, fragte er unschuldig. „Weil ich sehen will, ob du’s ernst meinst. Sonst schreibst du morgen zehn Neue.“ Widerwillig stand Michel auf, holte den Laptop und öffnete die Mail. Tante Polly las schweigend. Dann lehnte sie sich zurück, faltete die Hände auf dem Tisch und sah ihn an. „Weißt du, Michel… Das war keine Bewerbung. Das war eine Ausrede, verpackt in ein paar nette Zeilen. Noch dazu nachts, kurz vor Ablauf des Ultimatums.“ Michel blickte ertappt zu Boden. „Ich wollte wenigstens irgendwas schicken.“, murmelte er kleinlaut. „Ja. Damit du sagen kannst: ‚Ich hab’s versucht.‘ Aber du hast nicht versucht, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Du hast versucht, meine Erwartungen zu unterlaufen.“ Stille breitete sich im Raum aus, bis Tante Polly fortfuhr.
„Ich habe genug von deinen Ausreden. Ab jetzt ziehe ich hier andere Seiten auf. Hol den Teppichklopfer!“, forderte sie Michel auf und erhob sich. „Aber Tante Polly…!“, versuchte Michel mit weinerlicher Stimme zu protestieren. „Keine Widerrede!“, unterbrach ihn Tante Polly und zeigte zur Tür. „Wird’s bald oder muss ich dir Beine machen! Ich zähle bis drei, bist du dann nicht mit dem Teppichklopfer zurück, dann gnade dir Gott! Eins!“
Er wusste, dass jeder Widerstand zwecklos war und so eilte er zur Abstellkammer und kam kurz darauf mit dem Teppichklopfer in der Hand zurück. Er überreichte ihn Tante Polly und harrte schuldbewusst der Dinge, die jetzt unweigerlich kommen würden. „Hose runter! Beug dich über den Tisch!“, wies ihn Tante Polly an. „Und ihr geht auf eure Zimmer!“, wandte sie sich an Hans und Franz. Die beiden schlüpften nach draußen auf den Flur, schlossen die Tür aber nicht vollständig und konnten so verfolgen, wie Michel jetzt der Aufforderung seiner Tante folgte, seine Hose und den Slip herunterzog bis zu den Knöcheln und sich mit dem Oberkörper über den Küchentisch legte. Sein Hintern war strahlendweiß, die Spuren des Gürtels, von der Strafe eine Woche zuvor, waren verschwunden. Doch das sollte sich schnell ändern.
Schon nach den ersten Hieben, leuchteten rote Kringel auf seiner herausgestreckten Kehrseite auf, die sich bis hinunter zum Oberschenkel zogen. „Aua, Tante, au, ah, tut das weh!“, jammerte Michel, nach jedem Treffer mit dem großen Teppichklopfer aus einem Weidengeflecht laut. Schon die Gürtelhiebe waren unangenehm gewesen, doch diese Hiebe jetzt legten noch einmal eine Schippe drauf. Pausenlos schlug Tante Polly in schneller Folge auf seinen armen Hintern ein, dass er sich verzweifelt an die gegenüberliegende Tischkante klammerte und die Beine in die Luft warf. „Aaahaha!“, „Aaah!“, „Tante Polly!“, jammerte er immer lauter. Seine Stimme überschlug sich, als er mehrmals am Oberschenkel getroffen wurde. „Auuuu!“, jaulte er auf, den Tränen nah. „Bitte Tante Polly, es tut mir leid! Bitte, nicht mehr! Auuu! Ab jetzt werde ich ein guter Junge sein!“, bettelte Michel immer wieder reumütig. Die Tante hakte nach „Dann wirst du jetzt Bewerbungen schreiben?“ und gab ihm einen festen Schlag hintendrauf.
„Jauhuhu, jaaa, ja Tante Polly, versprochen!“, versicherte er schnell. „Und du wirst dich ab jetzt benehmen und hören, auf das was man dir sagt!“, fragte sie. „Auuu, ja mach ich. Ich werde brav sein!“, beteuerte er und wackelte mit dem Po, um den Schmerz zu lindern. „Gut, ich werde mir überlegen, was ich weiter mit dir mache. Benimm dich, hörst du?!“, warnte ihn die Tante und zog ihm bei jeder Silbe, noch einmal fest den Teppichklopfer über die bereits glühenden Backen. „Jaaa, Tante Polly. Ich verspreche es!“, gelobte Michel Besserung und sackte erleichtert auf dem Tisch zusammen, als Tante Polly den Teppichklopfer zur Seite legte. Vorsichtig betastete er seine brennenden Backen, auf denen er die aufgeschwollenen Spuren des Teppichklopfers fühlen konnte. „Aaahaha!“, stöhnte er, mit schmerzverzerrtem Gesicht auf. Er legte beide Hände auf seine Hintern, die sich kühl auf seiner erhitzten Kehrseite anfühlten. Nachdem er wieder zu Atem gekommen war, rappelte er sich stöhnend auf und kleidete sich wieder an. Tante Polly schickte ihn auf sein Zimmer. Als er zur Tür kam, sprangen Hans und Franz schnell zur Seite, um von Tante Polly nicht entdeckt zu werden. Dann schlichen sie neben Michel langsam nach oben. Eine Weile unterhielten sie sich noch in seinem Zimmer, bevor alle drei zu Bett gingen.
Am nächsten Morgen stand Michel, wie immer, früh morgens auf – aber etwas war anders. Tante Polly wartete bereits auf ihn im Flur, die Arme verschränkt. Kein Frühstück. Kein „Guten Morgen“. Nur ein Satz: „Zieh deine Arbeitsklamotten an. Du wirst heute Buße tun.“ Michel runzelte die Stirn. „Buße? Für was das denn jetzt?“
„Für’s Rumdrücken. Für’s Verschlafen. Für’s Lügen. Für die lächerliche Mail. Und vor allem: dafür, dass du deine verdammte Zeit verschwendest, als ob du unsterblich wärst.“, redete sich Tante Polly erneut in Rage. Sie zeigte wortlos auf die Mistgabel, die bereits an der Tür lehnte. „Du wirst heute den Komposthaufen sieben, wenden und neu aufschichten. Allein. Vorher gibt’s kein Mittagessen.“
„Was?! Kompost? Allein?! Aber du hast mich doch schon bestraft.“, antwortete Michel. „Richtig gehört. Hans und Franz bleiben beim Traktor. Und wenn ich sehe, dass du dich drückst – dann machst du noch einmal Bekanntschaft mit dem Teppichklopfer.“ Darauf konnte er gut und gerne verzichten, sein Hintern brannte noch immer von der Abreibung am Abend zuvor.
Es war heiß. Die Sonne knallte. Die Gummistiefel klebten an den Beinen, der Geruch war abstoßend, und die Schubkarre war alt und wackelig. Michel fluchte leise. Dann laut. Dann redete er irgendwann nur noch mit sich selbst, schimpfte und fluchte vor sich her.
Drei Stunden lang schaufelte er um, sortierte, zerrte Äste aus dem Kompost, drehte faulige Reste, stieß auf Würmer, matschige Birnenschalen und etwas, das vielleicht mal ein alter Handschuh war. Sein Rücken schmerzte. Der Nacken brannte. Doch er zog durch.
Am späten Nachmittag stand er schweißgebadet und stinkend vor Tante Polly, die wortlos einen Eimer Wasser und ein Handtuch hinstellte. „Fertig“, keuchte Michel. „Schön. Dann dusch dich – und komm danach in die Küche.“ Kurz darauf stand Michel frisch geduscht vor Tante Polly am Küchentisch. Sie saß mit ihrer Tasse Tee da, als wäre nichts gewesen. Doch ihre Augen lagen wach auf ihm. „Ich…“, begann Michel. „Bevor du irgendwas sagst“, unterbrach sie ihn, „brauche ich keine Ausrede. Ich brauche einen Plan.“ Er atmete tief durch. „Ich wollte es wirklich besser machen. Ehrlich. Aber ich hab’s wieder vermasselt. Ich war faul, hab mir eingeredet, dass ein halbgarer Versuch reicht. Aber ich weiß jetzt: das reicht eben nicht. Nicht fürs Leben. Nicht für mich. Und schon gar nicht für dich.“ Tante Polly sagte nichts. „Ich weiß, ich habe meine Chance vergeigt. Aber… wenn du mir noch eine Woche gibst… nur eine… Ich will’s diesmal richtig machen. Richtig anfangen. Ich schreib morgen früh die erste Bewerbung. Noch vor dem Frühstück. Und diesmal keinen Müll.“ Eine lange Pause entstand, dann stellte Tante Polly ihre Tasse ab. „Du kriegst deine Woche“, sagte sie ruhig. „Aber enttäusche mich nicht noch einmal.“
Der nächste Tag begann früher als sonst. Noch vor sechs Uhr war Michel wach. Kein kaltes Wasser. Kein Wecker. Er saß in der Küche mit einem Block Papier und Tante Pollys altem Laptop. Die Sonne ging gerade auf, als er die erste richtige Bewerbung schrieb. Diesmal mit Betreffzeile. Lebenslauf. Und einem Anschreiben, das er mehrmals überarbeitete. Hans kam vorbei, sah ihn tippen und meinte grinsend: „Was ist denn hier los? Der Kurze wird erwachsen?“ Michel lächelte schief. „Vielleicht. Oder ich habe einfach keinen Bock mehr auf Kompost.“
Ob Michel tatsächlich aus seinen Fehlern gelernt hat und sich eine Ausbildung sucht, die er dann auch tatsächlich durchzieht? Wir werden sehen…



Ein Kommentar
Robbie
Auch in der Fortsetzung, die sich diesmal ausschließlich um Michel dreht, geht es ganz schön zur Sache! Er fordert es aber auch heraus und man gönnt ihm jede einzelne Tracht Prügel.
Sehr nett fand ich den Moment, als er sich verschämt die Decke hochzog, was von Tante Polly gleich mit einem : «Da gibt’s nichts, was ich nicht schon mal gesehen habe.“ vom Tisch gekehrt wird.
Wie in einem anderen Kommentar bereits erwähnt, mag ich diese Selbstverständlichkeit des Hoserunterziehens sehr.
Sehr eindrucksvoll fand ich auch deine Beschreibungen über die Auswirkungen des Teppichklopfers. Da hat jemand Ahnung. 😉
Bin gespannt, ob Michel endgültig etwas daraus gelernt hat oder ob wir nochmal von Tante Polly lesen werden.