Employee talking on phone rolling eyes as manager looks angry behind
Ff-Spanking

Sekretärinnen-Spanking IV

Fortsetzung zu Sekretärinnen-Spanking II und III…

Am dritten Tag erschien Lisa wieder pünktlich – diesmal sogar ohne inneres Augenrollen. Sie hatte aus den letzten beiden Tagen gelernt, zumindest ein bisschen. Ordentlich gekleidet, freundlich, konzentriert – Frau Hartmann beobachtete sie zunächst nur aus der Distanz. „Guten Morgen, Frau Hartmann“, sagte Lisa korrekt. „Guten Morgen, Frau Weber. Wir werden sehen, ob es heute besser läuft. Sie übernehmen heute den Posteingang – auch vertrauliche Unterlagen. Diese werden nicht geöffnet, sondern nur sortiert und entsprechend weitergeleitet. Ist das klar?“ Lisa nickte. „Ja, Frau Hartmann“, sagte sie und wirkte ernsthaft bemüht.

Eine Zeit lang lief alles ruhig. Briefe wurden gestempelt, verteilt, abgelegt. Doch dann hielt Lisa einen auffällig gekennzeichneten gelben Umschlag in der Hand: Vertraulich – nur für die Geschäftsleitung. Sie betrachtete ihn neugierig, drehte ihn hin und her. „Was da wohl Wichtiges drin steht…“, murmelte sie. Ein kurzer Blick zur Tür – Frau Hartmann war gerade nicht im Raum. „Ach komm… nur kurz reinschauen“, sagte Lisa leise zu sich selbst. Vorsichtig – aber eben doch bewusst – öffnete sie den Umschlag. Sie überflog den Inhalt. Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich. „Oh… das ist ja… interessant.“ Genau in diesem Moment öffnete sich die Tür. „Frau Weber.“ Lisa zuckte zusammen. Der geöffnete Umschlag lag noch in ihrer Hand. Frau Hartmann trat langsam näher, ihr Blick fiel sofort auf das eindeutig beschädigte Siegel. „Habe ich mich unklar ausgedrückt?“ Lisa hob defensiv die Schultern. „Ich wollte nur wissen, ob das überhaupt wichtig ist. Nicht, dass ich’s falsch einsortiere.“, versuchte sie sich zu rechtfertigen. Die Stimme von Frau Hartmann wurde schärfer. „Sie wollten wissen? Sie haben einen vertraulichen Brief geöffnet, obwohl ich Ihnen ausdrücklich das Gegenteil angewiesen habe.“ Lisa verdrehte leicht die Augen. „Ja, aber jetzt weiß ich wenigstens, worum’s geht. Ist doch sogar besser so.“ Einen Moment lang herrschte absolute Stille. „Besser?“ wiederholte Frau Hartmann langsam und musste tief durchatmen. „Sie haben gerade massiv gegen grundlegende Büroregeln und Vertraulichkeitspflichten verstoßen.“ Lisa sah die Veränderung in Frau Hartmanns Blick und erinnerte sich an die letzten beiden Tage. So schluckte sie die nächste freche Antwort hinunter und senkte stattdessen den Blick. „Ok, ich verstehe. Ich werde es auch nicht weitererzählen.“ Die plötzliche Einsicht besänftigte Frau Hartmann und sie antwortete ruhiger. „Frau Weber, es geht nicht darum, ob Sie es weitererzählen. Es geht darum, dass Sie Anweisungen missachten, Grenzen ignorieren und offenbar nicht verstehen wollen, wie ernst solche Dinge sind.“ Lisa schwieg – ihr Gesicht zeigte den inneren Zwiespalt zwischen Einsicht und Widerspruch. Doch sie entschied sich nachzugeben. „Tschuldigung.“, presste sie zwischen den Lippen hervor. ‚Das war nicht perfekt, aber ein Anfang.‘, dachte ihre Ausbilderin und beschloss es bei einer Verwarnung bleiben zu lassen. „Reißen Sie sich zusammen und beachten Sie die Regeln. Sie wissen was sonst passiert.“, ermahnte sie ihre Auszubildende. Lisa schluckte schwer und nickte. „Ja, Frau Hartmann. Kommt nicht wieder vor.“ Dann erledigte sie den restlichen Posteingang fehlerfrei.

Als Nächstes bekam Lisa eine andere Aufgabe, bei der man eigentlich nicht viel falsch machen konnte, dachte Frau Hartmann. Sie sollte eigenständig einen Terminplan für mehrere Führungskräfte koordinieren. „Eine Aufgabe, die Sorgfalt und Aufmerksamkeit erfordert“, betonte Frau Hartmann.  „Frau Weber“, begann sie sachlich, „Sie übernehmen jetzt die Terminplanung für die Geschäftsleitung. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Fehler haben hier direkte Konsequenzen.“ Lisa nickte, etwas zu schnell. „Ja, habe ich verstanden.“ Frau Hartmann ignorierte den Tonfall und fuhr fort: „Sie tragen Termine in den Kalender ein, prüfen vorher, ob der Besprechungsraum frei ist und bestätigen erst dann. Wenn es Überschneidungen gibt, klären Sie diese vorab. Nicht im Nachhinein.“ Lisa hörte nur noch halbherzig zu, so schwer konnte das ja nicht sein. „Ja ja…“ Die Chefsekretärin warf ihr einen warnenden Blick zu. „Und noch einmal“, sagte sie mit Nachdruck, „Sie prüfen IMMER zuerst die Verfügbarkeit. Keine Annahmen. Keine Improvisation.“ Lisa atmete hörbar aus. „Ja, ist gut, wirklich.“

Frau Hartmann sah sie scharf an. „Zusätzlich geben Sie mir jetzt Ihr Handy.“ Entsetzt sah Lisa sie an. Sie hatte gehofft, dass die Chefsekretärin ihre neuen Rahmenbedingungen von gestern vergessen hatte. „Ernsthaft?“, fragte sie gedehnt. „Ja. Wir hatten das gestern bereits.“ Mit einem genervten Blick zog Lisa ihr Handy aus der Tasche und legte es auf den Schreibtisch. „Hier.“ Zufrieden nahm Frau Hartmann es zur Hand. „Gut. Dann beginnen Sie.“ Damit ging sie zurück an ihren Schreibtisch und legte Lisas Handy direkt neben ihr Telefon.

Und tatsächlich – Lisa legte engagiert los. Sie klickte sich durch den Kalender, trug Termine ein, telefonierte sogar halbwegs korrekt, notierte sich alles sauber und wirkte konzentriert. Fast schon zu gut. Doch nach einer Weile wurde sie unruhig. Ohne Handy, ohne Ablenkung – und mit einer Aufgabe, die mehr Konzentration verlangte, als ihr lieb war. Dann passierte es. Zwei wichtige Anfragen kamen fast gleichzeitig rein – beide wollten denselben Besprechungsraum zur selben Zeit. Beim Eintragen der Termine bemerkte Lisa, dass sich die zwei wichtigen Besprechungen überschnitten. Aber anstatt nachzufragen, dachte sie sich: „Ach, wird schon nicht so schlimm sein… die klären das schon unter sich.“ Und ließ beide Termine einfach stehen.

Am Nachmittag kam es, wie es kommen musste: Zwei Abteilungsleiter standen gleichzeitig vor dem Besprechungsraum – beide überzeugt, den Raum gebucht zu haben. Verwirrung, Unmut… Die Situation eskalierte schnell und wenige Minuten später klingelte das Telefon auf Lisas Tisch. „Ja?“ meldete sie sich knapp und lehnte sich genervt in ihrem Bürostuhl zurück. „Hier ist Herr Schneider. Wie kann es sein, dass der Raum doppelt belegt ist?“ Lisa verdrehte die Augen. „Ja, dann klären Sie das halt kurz untereinander, oder?“ Am anderen Ende entstand eine kurze, irritierte Pause. „Entschuldigung?“, echauffierte sich Herr Schneider. „Naja, ich kann ja nicht zaubern. Sie wollten beide den Raum.“, entgegnete Lisa flapsig. „Das ist nicht meine Aufgabe, das zu klären. Das ist Ihre.“, entgegnete Herr Schneider entrüstet. Lisa wurde gereizt. „Ja, und ich habe halt beide eingetragen. Ist jetzt auch kein Weltuntergang.“ In diesem Moment stand Frau Hartmann bereits neben ihr. Sie hatte jedes Wort gehört. Langsam nahm sie den Hörer aus Lisas Hand. „Herr Schneider, ich kümmere mich sofort darum. Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.“ Sie legte auf. Stille. Dann drehte sie sich zu Lisa um.

„Frau Weber…“, sagte sie ruhig, aber mit gefährlich fester Stimme, „möchten Sie mir erklären, wie es zu dieser Doppelbelegung kommen konnte? Ich habe Ihnen diese Aufgabe zweimal erklärt.“ Lisa zuckte mit den Schultern. „Ähm… ich dachte, das passt schon irgendwie…“ Sie rutschte auf ihrem Stuhl hin und her. „Im Büroalltag passt nichts einfach irgendwie“, entgegnete Frau Hartmann scharf. „Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie. Eigenmächtige Entscheidungen ohne Rücksprache führen zu genau solchen Situationen.“ Lisa verschränkte die Arme vor der Brust und versuchte sich zu verteidigen. „Ja, aber ganz ehrlich – die machen da ein Drama draus.“ Frau Hartmanns Stimme wurde eiskalt. „Ein Drama? Sie haben einen Fehler gemacht, ihn nicht korrigiert und dann auch noch respektlos reagiert.“ Der Trotz wuchs in Lisa an. „Ich sehe das halt nicht so schlimm.“, antwortete sie frech. Frau Hartmann konnte es nicht fassen. „Das ist das Problem“, entgegnete sie scharf. „Sie sehen vieles nicht als schlimm an, was in einem professionellen Umfeld inakzeptabel ist.“ Lisa rollte mit den Augen und murmelte. „Man kann’s auch übertreiben.“ Frau Hartmann trat einen Schritt näher. „Nein. Man kann es auch ernst nehmen.“ Lisa schwieg – aber ihr Blick blieb trotzig. „Sie brechen die Aufgabe jetzt ab“, fuhr Frau Hartmann fort. „Den Rest erledige ich. Und Sie setzen sich auf meinen Platz und werden sich damit auseinandersetzen, was Verantwortung im Büro bedeutet – und warum Ihr Verhalten heute nicht tragbar war. Wir reden später weiter. Erstmal muss ich ihr Chaos hier beseitigen.“ Lisa seufzte genervt. „Ja, meinetwegen…“ Frau Hartmann antwortete bestimmt: „Und eines noch, solange Sie nicht verstehen, dass Ihr Verhalten Konsequenzen hat, werden Sie hier keinen Schritt weiterkommen.“ Lisa griff wortlos nach ihren Sachen und ließ sich demonstrativ in Frau Hartmanns Bürostuhl fallen, verschränkte die Arme und starrte einen Moment lang ins Leere. Von „Auseinandersetzung“ war in ihrem Kopf wenig zu spüren – eher Ärger.

Aus dem Augenwinkel beobachtete sie, wie Frau Hartmann ruhig, sachlich und mit bemerkenswerter Selbstkontrolle die Situation mit Herrn Schneider klärte. Eine kurze Entschuldigung hier, eine schnelle Lösung dort – und schon wurde ein freies Büro kurzerhand zum Ersatz-Besprechungsraum umfunktioniert. „So ein Aufwand… wegen so einer Lappalie“, murmelte Lisa leise.

Dann fiel ihr Blick auf den Schreibtisch. Ihr Handy. Das Display leuchtete auf – eine neue Nachricht. Kurz zögerte sie. Dann blickte sie zu ihrem Schreibtisch. Frau Hartmann war noch beschäftigt, sprach mit einem weiteren Mitarbeiter. Lisa beugte sich vor, zog das Handy zu sich heran und wischte die Benachrichtigung auf. „Nur kurz“, flüsterte sie sich selbst zu. Sie begann zu tippen. Erst eine Antwort, dann noch eine. Ein kurzes Grinsen huschte über ihr Gesicht. Für einen Moment war der ganze Ärger vergessen. „Interessant.“ Die Stimme traf sie wie ein Schlag. Lisa erstarrte. Langsam blickte sie auf. Frau Hartmann stand direkt vor ihr. Der Blick der Chefsekretärin fiel zuerst auf das Handy in Lisas Hand. Dann auf den Bildschirm. Dann wieder auf Lisa. „Ich hatte Ihnen Ihr Handy abgenommen“, sagte sie ruhig. Zu ruhig. Lisa legte es langsam auf den Tisch zurück. „Ich habe nur kurz…“ Frau Hartmann unterbrach sie scharf: „Sie haben nur kurz eine klare Anweisung missachtet. Schon wieder.“ Lisa verdrehte genervt die Augen. „Mein Gott, ich saß hier eh nur rum. Da kann ich ja wohl mal kurz…“ Frau Hartmann schnitt ihr das Wort ab. „Nein können Sie nicht.“ Stille. „Ich habe Ihnen gerade erklärt, dass Sie sich mit Ihrem Verhalten auseinandersetzen sollen“, fuhr sie fort. „Und was tun Sie? Sie greifen zum Handy.“ Lisa lehnte sich zurück. „Ja, weil dieses ganze ‚denk drüber nach‘ bringt halt auch nichts.“ Frau Hartmann sah sie einen Moment lang einfach nur an. Diesmal lag nicht mehr nur unmittelbare Schärfe in ihrem Blick – sondern auch etwas anderes. Enttäuschung. „Frau Weber“, sagte sie schließlich, langsamer als zuvor, „Sie verstehen offenbar den Ernst der Lage nicht.“ Lisa zuckte mit den Schultern. „Ich find’s einfach übertrieben.“

„Übertrieben“, wiederholte Frau Hartmann scharf. „Sie ignorieren Anweisungen, verhalten sich respektlos gegenüber Mitarbeitern, verursachen organisatorisches Chaos – und sehen darin kein Problem.“ Lisa schwieg, aber ihr Blick blieb trotzig. „Dann lassen Sie mich das unmissverständlich klarstellen“, sagte Frau Hartmann nun fest. „So funktioniert kein Büro. So funktioniert kein Beruf. Und so werden Sie Ihre Ausbildung nicht bestehen, wenn sich daran nichts ändert. Sie wissen was jetzt kommt. Stehen Sie auf und beugen Sie sich über den Schreibtisch.“ Ein kurzer Moment der Stille. Lisa schluckte, soweit hatte sie es nicht kommen lassen wollen. Alles in ihr sträubte sich vor einer erneuten Strafe, doch ihr innerer Trotzkopf wollte noch immer nicht klein beigeben. Langsam stand sie auf und legte sich betont lässig über den Schreibtisch. Sofort war Frau Hartmann neben ihr, öffnete die oberste Schublade und entnahm ihr erneut das lange Holzlineal. ‚Na warte Fräulein, den Hochmut werde ich dir austreiben!‘, dachte sie wütend. In einer schnellen Bewegung schob sie ihr den Rock nach oben und zog ihr die Unterwäsche, mit einem Ruck, hinunter bis in die Kniekehlen, ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Die weißen Backen der jungen Auszubildenden wiesen noch immer leicht rötliche Spuren vom Vortag auf. „Aber Frau Hartmann…“, rief Lisa entsetzt und wollte sich aufrichten. Doch diese war so in Rage, dass sie sie mit der einen Hand im Nacken ergriff und zurück auf die Tischplatte drückte und im gleichen Moment mit dem Lineal ausholte. Klatsch. „Auuu, Sie können doch nicht einfach…“, protestierte Lisa, als das Lineal erneut auf beide Backen auftraf. „…auuhuhu, dazu sind Sie gar nicht befugt…“, lamentierte sie weiter. „Lassen Sie mich gefälligst los!“, schrie sie immer lauter. „Das werde ich ganz gewiss nicht tun, junge Dame. Das Sie jetzt schon wieder hier so liegen, haben Sie sich selbst und ihrem frechen Mundwerk zuzuschreiben.“, entgegnete Frau Hartmann streng und holte erneut schwungvoll aus.

Bevor Lisa etwas erwidern konnte, öffnete sich plötzlich die Tür zum Büro. „Was ist hier los?“ Beide blickten ruckartig auf und erstarrten. In der Tür stand Herr Bergmann. Lisa erkannte sofort ihre Chance. Ihr Blick wurde plötzlich unschuldig, beinahe erleichtert. „Herr Bergmann! Gut, dass Sie da sind. Ich wollte sowieso mit Ihnen sprechen.“ Frau Hartmann versuchte sich zu beruhigen, trat einen Schritt zurück. „Nun?“, fragte der Chef. Lisa holte Luft. „Also… Frau Hartmann hat mich vorgestern schon bestraft, nur weil ich einmal zu spät war. Und gestern wieder, wegen einer Kleinigkeit. Ich finde, das geht ein bisschen zu weit…“ Ein kurzer Moment der Stille entstand. Herr Bergmann sah erst Lisa an, dann Frau Hartmann. „Ist das so?“ Frau Hartmann antwortete sachlich: „Frau Weber wurde an ihrem ersten Tag mehrfach auf grundlegende Verhaltensregeln hingewiesen, ich habe ihr sogar persönlich die Hausordnung noch einmal per Mail zugeschickt. Gestern hat sie trotz klarer Anweisung erneut dagegen verstoßen und heute schon wieder.“ Herr Bergmann nickte langsam. Dann – völlig unerwartet für Lisa – lächelte er leicht. „Frau Hartmann, ich muss sagen: Genau deshalb habe ich Sie gebeten, sich um unsere Auszubildenden zu kümmern.“ Lisa blinzelte irritiert. „Disziplin, Struktur und Verlässlichkeit sind hier keine Nebensache“, fuhr er fort. „Wenn Frau Weber das von Anfang an lernt, erspart uns das später viele Probleme.“ Er wand sich direkt an Frau Hartmann: „Ich vertraue da ganz auf Ihr Urteil. Fahren Sie bitte genauso fort. Und wenn Maßnahmen notwendig sind, dann setzen Sie sie durch.“ Lisa wurde blass. „Aber Herr Bergmann, ich—“ Doch er hob nur kurz die Hand. „Frau Weber, sehen Sie das als Chance. Sie haben hier jemanden, der Ihnen wirklich etwas beibringen will.“ Damit war das Gespräch beendet. Die Tür schloss sich. Stille.

Langsam drehte sich Frau Hartmann wieder Lisa zu. Ihre Stimme war ruhig – fast zu ruhig. „Nun“, sagte sie lächelnd. „Dann machen wir dort weiter, wo wir unterbrochen wurden.“ Lisa schluckte. Zum ersten Mal wirkte sie nicht nur ertappt – sondern wirklich sprachlos. Da traf sie der nächste Hieb und holte sie zurück aus ihren Gedanken. „Auuu!“, jaulte sie auf und schlug mit der Faust auf den Schreibtisch. „Das ist nicht fair…“, heulte sie, vor Schmerz, aber auch vor Wut. ‚Niemand wollte ihr beistehen, noch nicht einmal Herr Bergmann wollte etwas gegen diese Gewitterziege unternehmen.‘, dachte sie resigniert und bemitleidete sich selbst. Wieder und wieder landete das Lineal quer auf ihren herausgestreckten Backen und zog Strieme um Strieme. „Uuuh, aua,“, heulte sie immer lauter und versuchte ihren Hintern zur Seite wegzudrehen. „Werden Sie wohl stillhalten…“, schimpfte Frau Hartmann und nahm die Hand aus ihrem Nacken, um ihre Taille zu umschlingen. Sofort versuchte sich Lisa aufzurichten, doch die kleine drahtige Chefsekretärin war stärker und setzte ihr volles Körpergewicht ein, um sie in Position zu halten. Ununterbrochen prasselten die Schläge auf ihren Hintern ein und Lisa blieb nur mit den Füßen aufzustampfen, unfähig zu entkommen. „Auuhuhu, auu…“, jaulte sie bei jedem neuen Treffer auf. Ihre kleinen Backen waren innerhalb kürzester Zeit erneut von rot-blauen Striemen übersät, die unglaublich brannten, noch viel schlimmer als am Tag zuvor. Diesmal wollte Frau Hartmann ganz sicher gehen, dass Lisa die Folgen ihres Fehlverhaltens auch verstand. Erst als jeglicher Trotz und Widerstand verschwunden war und die Auszubildende schluchzend, wie ein Häufchen Elend auf dem Tisch lag, ließ sie den Arm sinken. „Werden Sie sich ab jetzt zusammenreißen und meine Anweisungen befolgen, Frau Weber?“, hakte sie nach, nachdem sie Lisa einen Moment Zeit gelassen hatte, sich zu wieder etwas zu beruhigen. „Ja.“, antwortete Lisa knapp und schniefte. „Wie heißt das?“, fragte Frau Hartmann streng und holte weit aus. Mit einem lauten Klatschen landete das Lineal direkt unterhalb der beiden Backen. „Jauuu, auaa…“, heulte Lisa sofort wieder auf. Tränen rannen ihr übers Gesicht. „Ja, Frau Hartmann!“, wiederholte sie ihre Antwort schnell. „Richtige Antwort. Dann erhältst du jetzt noch zehn Hiebe. Und du wirst sie laut mitzählen. Hast du verstanden?“, forderte die Chefsekretärin sie auf. „Neiiin, nicht noch mehr Frau Hartmann…“, heulte Lisa laut los und schüttelte entsetzt den Kopf. Verzweifelt versuchte sie ihre Ausbilderin umzustimmen, dass sie doch ihre Lektion gelernt hätte. Aber Frau Hartmann blieb bei ihrer Entscheidung. So erhielt Lisa noch zehn weitere feste Hiebe direkt auf die Sitzfläche und den Übergang zu den Oberschenkeln. Jeder Treffer quittiert mit lautem Jammern und Klagen. Brav zählte sie jeden einzelnen mit, um nur nicht noch mehr zu erhalten. Dann hatte sie es geschafft und Frau Hartmann ließ sie los.

Aufgelöst blieb Lisa liegen und hielt ihre wunden Backen, die hart und geschwollen waren. Ihre Schultern bebten. Als Frau Hartmann das Lineal zurück in die Schublade legte, erhob sie sich langsam und rieb vorsichtig über ihre glühende Kehrseite, während sie ihre Kleidung richtete. „Ich hoffe, dass Sie sich zukünftig an meine Anweisungen halten, Frau Weber.“, begann Frau Hartmann und sah ihr tief in die tränennassen Augen. Lisa senkte den Blick. „Ja, Frau Hartmann. Tut mir leid. Kommt nicht wieder vor.“ Frau Hartmann musterte sie einen Moment lang. „Ich hoffe es. Sie bekommen eine weitere Chance, aber ab jetzt dokumentieren Sie jeden Schritt und lassen ihn gegenprüfen. Vertrauen muss man sich erarbeiten.“ Der restliche Arbeitstag verlief ohne weitere Vorfälle. Lisa hatte Mühe auf dem Bürostuhl zu sitzen und sich zu konzentrieren. Unruhig rutschte sie auf ihrem Stuhl hin und her, während sie die Ablage erledigte, die ihr Frau Hartmann auf ihren Tisch gelegt hatte.

Als sie am frühen Nachmittag fertig war, sagte die Chefsekretärin plötzlich: „Für heute ist Schluss. Sie gehen jetzt nach Hause.“ Lisa hob die Augenbrauen. „Echt jetzt?“ Frau Hartmann nickte. „Ja. Und morgen kommen Sie vorbereitet zurück. Nicht nur äußerlich – sondern mit einer klaren Entscheidung: Wollen Sie das hier ernsthaft machen oder nicht?“ Lisa stand langsam auf. Diesmal sagte sie nichts. Als sie zur Tür ging, blieb sie kurz stehen. Man konnte nicht genau sagen, ob sie etwas erwidern wollte – oder ob ihr zum ersten Mal wirklich die Worte fehlten. Dann verließ sie den Raum. Und während Frau Hartmann ihr kurz nachblickte, war klar: Am vierten Tag würde sich entscheiden, ob Lisa endlich begriff – oder ob ihre Ausbildung schneller endete, als sie begonnen hatte.

Fortsetzung folgt….

Ein Kommentar

  • Robbie

    Also nachdem Lisa sich diesmal wieder wirklich erneut daneben benommen hat und es fast wie ein Rückschritt in ihrem Benehmen wirkte, war eine Tracht Prügel in dieser Form wirklich gerechtfertigt und ich fand es diesmal sogar wesentlich notwendiger als im Teil davor,

    Ein netter Twist übrigens auch, dass der Chef dabei hereinkam und kurz nicht klar war, ob er das Ganze nun vielleicht sofort abstellen würde. Stattdessen folge der fast witzige Spruch: «Sehen Sie das als Chance. Sie haben hier jemanden, der Ihnen wirklich etwas beibringen will.» – Ich fand es lustig!

    Ebenso amüsant fand ich das den Satz von Fr. Hartmann, als sie wegen Lisas vielen Zappelns schimpfte: «„Werden Sie wohl stillhalten…“,
    Ich kenne zwar schon dieses nervige Gefühl, wenn man beim Versohlen einer Delinquentin den Eindruck hat, mehr Kraft ins Festhalten denn in die Schläge stecken zu müssen, aber andererseits ist es wohl nachvollziehbar, dass Lisa einfach nicht anders konnte, als ihr der Hintern dermaßen glühte. Stillhalten geht für viele halt einfach nicht mehr. Daher hat es mich amüsiert, diesen Satz zu lesen. *grins*

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