Luis und das Männertags-Abenteuer
… Fortsetzung der Geschichten: «Luis – die falsche Wahl» und «Immer Ärger für Luis» …
Nach dem letzten Vorfall mit Thomas und dem Pastor war Luis stets bemüht gewesen sich zu bessern. Eine Zeit lang klappte es auch wirklich gut und sein Betreuer Herr Schmidt war sehr zufrieden mit ihm und seiner Entwicklung. Gemeinsam mit Paul und Nick besuchte er regelmäßig den Unterricht und bekam weitestgehend gute Noten, nachmittags trafen sich die drei oft im Hof, um gemeinsam Sport zu treiben.
So auch an diesem Tag. Sie spielten gerade eine Runde Basketball, als einige dunkle Transporter das Tor passierten und an ihnen vorbeifuhren. Neugierig unterbrachen sie ihr Spiel und beobachteten wie mehrere Männer die Transporter verließen und gemeinsam mit den Betreuern, Unmengen an Weinkisten, Bierfässern, Grillgut, Salaten und kalten Platten in die Vorratskammern im Keller trugen. „Was ist denn hier los?“, fragte Luis, überrascht. Nick und Paul erzählten ihm, dass zum Männertag in der Horizont Besserungsanstalt immer eine große Feier für die Lehrer und Betreuer geplant wurde. Ein großes Grillfest mit leckerem Essen und jeder Menge Alkohol. Es war Luis erster Männertag dort. „Sind wir auch dazu eingeladen?“, fragte er aufgeregt. Doch seine Hoffnung wurde sofort enttäuscht. „Wo denkst du hin? Nein, das ist nur für die Betreuer und Lehrer. Wir müssen an diesem Tag eher auf unsere Zimmer und die anderen feiern dann.“ Luis empfand dies als ungerecht, endlich passierte hier mal etwas und sie durften nicht dabei sein.
Er schüttelte den Kopf und lehnte sich ein bisschen zurück, seine Augen funkelten vor Erinnerungen, während er mit einem breiten Lächeln begann: „Wisst ihr, Nick, Paul, früher, bevor ich hierherkam, habe ich den Männertag immer richtig gefeiert. Wir sind mit unseren Freunden durch die Prager Straßen gezogen, haben die Musik aufgedreht und einfach Spaß gehabt.“ Er lachte leise bei der Erinnerung. „Wir haben laut gesungen, getanzt und Unfug gemacht, wo immer wir konnten. Es war eine wundervolle Zeit voller Freiheit. Ich erinnere mich, wie wir manchmal auf den Straßen herumgehüpft sind, überall war gute Laune. Es gab auch immer ein bisschen Chaos, aber das gehörte dazu. Für uns war das der perfekte Tag, um einfach mal alles hinter uns zu lassen und das Leben zu feiern.“ Luis sah seine Freunde an, seine Stimme wurde etwas weicher, aber immer noch voller Freude. „Ich vermisse diese Tage manchmal, aber ich bin froh, dass ich euch hier gefunden habe, mit denen ich neue Erinnerungen schaffen kann. Kommt mit, ich habe eine Idee!“ Auf sein Zeichen hin folgten ihm die anderen auf ihr Zimmer.
Luis, Nick und Paul gingen hinauf, schlossen vorsichtig die Tür und flüsterten aufgeregt miteinander. Die Stimmung war voller Neugier als Luis ihnen von seinem Plan erzählte, denn sie wollten den Männertag auf ihre ganz eigene Art feiern.
„Also, wir treffen uns nach der Bettruhe, wenn alle schlafen“, schlug Paul vor, seine Augen funkelten vor Aufregung. „Ich kenne einen Weg zum Keller, der nicht so oft benutzt wird. Wir müssen nur leise sein.“ Nick nickte zustimmend. „Und wir sollten vorsichtig sein, damit uns niemand entdeckt. Nicht auszudenken, wenn wir erwischt werden würden.“ Paul verdrehte die Augen. „Papperlapapp! Sei nicht immer so ein Hasenfuß. Das ist ein todsicherer Plan, du wirst schon sehen.“ Lachte er und gab seinen beiden Freunden ein High Five. Der Plan stand.
Luis, Nick und Paul lagen nachts leise in ihren Betten, die Augen aufmerksam auf die Tür gerichtet. Es war fast Mitternacht und sie wussten, dass jetzt der Moment kommen würde. Sie hatten alles genau geplant und wollten nur noch warten, bis Herr Schmidt, ihr Betreuer, den letzten Rundgang machte. Draußen war es still, nur das leise Rascheln ihrer Kleidung und das gelegentliche Knarren des alten Gebäudes waren zu hören. Die drei Freunde hielten den Atem an, ihre Herzen schlugen ein bisschen schneller vor Aufregung. Luis flüsterte: „Wir müssen ganz ruhig sein, damit Herr Schmidt uns nicht bemerkt.“ Sie beobachteten die Tür, während sie auf das Geräusch des Schrittes warteten. Nach einigen Minuten, die sich wie eine Ewigkeit anfühlten, hörten sie das vertraute Geräusch von Schritten, die langsam den Flur entlanggingen. Herr Schmidt machte seinen letzten Rundgang, kontrollierte die Zimmer, sprach leise mit den anderen Betreuern und schien alles im Griff zu haben.
Als die Schritte sich immer weiter entfernten, sahen sich die drei Freunde an und nickten sich zu. „Jetzt ist der Moment“, flüsterte Paul. „Wir machen uns auf den Weg.“ Mit leisen Bewegungen schlichen sie sich aus ihren Betten, öffneten vorsichtig die Tür und schlüpften in ihren Pyjamas in die Dunkelheit. Draußen war alles still, nur das leise Rascheln ihrer Kleidung war zu hören. Sie waren erleichtert, dass alles so gut geklappt hatte, und freuten sich auf das, was kommen würde. Jetzt konnten sie ihren Männertag feiern – ungestört und voller Vorfreude auf das Abenteuer im Keller.
Langsam und vorsichtig bewegten sie sich durch die Gänge der Anstalt, immer darauf bedacht, keinen Ton zu machen. Schließlich erreichten sie den versteckten Zugang zum Keller, den nur wenige kannten. Mit einem kleinen Schlüssel, den Paul aus einem Versteck daneben holte, öffneten sie die Tür und traten in den dunklen Raum. Dort war es kühl und still. Sie schlichen sich zu den Vorratsregalen, suchten nach den Flaschen, die sie zuvor gesehen hatten. Mit leisen Bewegungen griffen sie nach den Weinflaschen, als Luis eine Schachtel Zigarren entdeckte. „Jetzt können wir den Männertag richtig feiern.“ Auch die anderen grinsten breit und nickten, dann schlichen sie sich wieder zurück in den Flur.
Kurz bevor sie ihr Zimmer erreichten, sahen sie plötzlich den Lichtstrahl einer Taschenlampe im Gang vor ihnen. Die drei erstarrten und überlegten fieberhaft, was sie machen sollten. Ungesehen entkommen konnten sie hier nicht, es gab kein Versteck. Herr Schmidt war nur noch wenige Schritte entfernt, gleich würde er um die Ecke biegen und sie auf frischer Tat ertappen. Angespannt hielten sie die Luft an, als sie einen weiteren Betreuer hörten, der nach Herrn Schmidt rief. „Kannst du mal kommen? Drüben im Schlafsaal 4 scheint es einen Streit zu geben.“, rief Herr Schulze. „Was ist denn jetzt schon wieder da los? Jeden Abend das gleiche Theater!“, hörten sie Herrn Schmidt fluchen. „Ich komme!“ Sie hörten wie sich die Schritte der beiden Betreuer entfernten, dann war der Lichtkegel verschwunden. „Das war knapp“, flüsterte Nick erleichtert. Auch den anderen fiel ein riesiger Stein vom Herzen.
Sie schlichen sich zurück in ihr Zimmer, legten die Flaschen versteckt unter ihre Bettdecken und fühlten sich stolz auf ihren kleinen Coup. Es war ein mutiger Schritt, aber sie waren fest entschlossen, den Abend gemeinsam zu genießen und das Beste daraus zu machen.
Kurz darauf öffneten sie die erste Flasche Wein und begannen zu scherzen und zu lachen. Das war ein Abend ganz nach ihrem Geschmack. Nach der zweiten Flasche Wein zog Luis die Schachtel Zigarren hervor und die anderen beiden jubelten. Genussvoll zündeten sie sich jeder eine Zigarre an, während sie sich den Wein weiter schmecken ließen und sich immer lauter unterhielten. Ihre Stimmen hallten durch die Flure und die Stimmung wurde immer ausgelassener.
Plötzlich, mitten in ihrem Spaß, ertönte ein lautes, klirrendes Geräusch, gefolgt von einem dumpfen Aufprall. Paul hatte vor lauter Übermut eine der Flaschen Wein umgestoßen, die mit einem lauten Knall zu Boden fiel. Der Wein spritzte in alle Richtungen. Erschrocken sahen sie sich an und horchten. Hatte einer der Betreuer sie gehört? Als sie keine Schritte näherkommen hörten, fluchte Luis laut. „Mensch Paul, du bringst uns noch in Teufels Küche!“ Paul, der schon recht beduselt vom Wein war, meckerte zurück. „Das war doch keine Absicht, Mann! Hilf mir lieber wieder alles sauber zu machen!“ Plötzlich durchbrach ein grelles Licht die Dunkelheit.
Angelockt von dem lauten Knall und der lauten Diskussion war Herr Schmidt, ihr Betreuer, auf die drei aufmerksam geworden. Schnell ging er den Flur entlang, bis er vor den Türen der Zimmer stand. Als er die Tür von Luis’ Zimmer öffnete, leuchtete er mit seiner Taschenlampe hinein und sah die Freunde, die noch immer fluchend um die zerbrochene Flasche standen. Erschrocken sahen in die drei an. Herr Schmidts Augen funkelten vor Wut und Überraschung.
„Was macht ihr denn hier?“ fragte er mit einem strengen Ton, während er die Taschenlampe auf die drei Freunde richtete. Luis, Nick und Paul erstarrten, ihr Herzschlag setzte für einen kurzen Moment aus. Sie hatten nicht damit gerechnet, erwischt zu werden und wussten, dass sie jetzt in Schwierigkeiten waren. Nick versuchte, ruhig zu bleiben: „Es tut uns leid, Herr Schmidt. Wir wollten nur ein bisschen feiern und dachten, es stört niemanden.“
Herr Schmidt schüttelte verärgert den Kopf. „Wo habt ihr den Wein und die Zigarren her?“ Die drei sahen einander an, dann senkten sie den Blick und schwiegen. Mit festem Blick und einer Stimme, die keinen Widerspruch duldet, sagt er: „Ich verlange eine Antwort. Sofort!“ Die drei Freunde sahen sich wieder an und fühlten sich ertappt. Nach einer kurzen Pause sagte Luis: „Wir wollten nur ein bisschen den Männertag feiern, Herr Schmidt. Es tut uns wirklich leid.“
„Das ist keine Antwort auf meine Frage. Ist das der Wein aus dem Keller, Luis?“, hakte Herr Schmidt nach. Luis zögerte, doch dann nickte er betreten, es würde ja ohnehin herauskommen. Herr Schmidt konnte es nicht fassen. „Dann habt ihr die Sachen also gestohlen. Das geht so nicht weiter. Das ist verboten, und ihr wisst das. Besonders du, Luis, solltest mittlerweile wissen, dass Diebstahl nicht toleriert wird.“ Er schaltete die Taschenlampe aus, aber seine Miene blieb ernst. „Ich werde das Herrn Obermaier melden müssen.“ Entsetzt sahen ihn die drei an. „Aber Herr Schmidt, können wir das nicht unter uns regeln?“, baten sie schnell. „Bitte Herr Schmidt, es kommt nie wieder vor.“ Doch er machte deutlich, dass er die Situation nicht einfach so hinnehmen konnte. Er erklärte ihnen, dass sie Verantwortung für ihre Fehler tragen mussten und sich an die Regeln zu halten hatten. Wenn nicht, müssten sie mit den Konsequenzen leben. Luis, Nick und Paul hörten die Drohung und merkten, dass Herr Schmidt es ernst meinte. Sie schluckten schwer, als ihnen Herr Schmidt eröffnete, dass sie jetzt eine Strafe von ihm erhalten würden und sie sich am nächsten Morgen beim Direktor zu melden hatten.
„Paul, geh in mein Zimmer und hole die Tawse!“, wies er Paul an. „Und ihr beiden stellt euch vor das Bett, beugt euch vor und stützt euch mit den Händen auf der Matratze ab.“ Während Paul hinüber in das Zimmer von Herrn Schmidt lief, um die Tawse zu holen, folgten Luis und Nick der Anweisung von Herrn Schmidt und beugten sich vor. Sie wussten, dass sie heute Nacht alle drei mit brennenden Hinterteilen zu Bett gehen würden. Als Paul zurückkam, übergab er die Tawse an Herrn Schmidt und gesellte sich dann zu seinen beiden Freunden. Vornübergebeugt streckten sich Herrn Schmidt jetzt drei Hinterteile in Pyjamahosen entgegen. Herr Schmidt stellte sich ganz links neben Luis auf, den es als ersten erwischen würde und holte weit aus. Satt traf ihn die Tawse quer über beide Backen, das er zusammenzuckte. Als Nächster folgte Nick, der in der Mitte stand. Auch ihn traf das dicke Leder der Tawse fest, dass er die Augen zusammenkniff und leise stöhnte. Schon ging es weiter und auch Paul erhielt einen festen Schlag auf den herausgestreckten Hintern. Herr Schmidt drehte sich um und dann ging es wieder der Reihe nach zurück. Diesmal traf es zuerst Paul, dann Nick und schließlich Luis. So fand Herr Schmidt schnell seinen Rhythmus und fetzte den dreien die Tawse immer fester über die Hinterteile, quittiert von vielen Ah´s und Oh´s, der drei Diebe. Nach etwa 20 Hieben für jeden, ließ er ihnen eine kurze Pause und es erfolgte die gefürchtete Aufforderung „Hosen runter, Jungs!“ Stöhnend richteten sich die drei auf und zogen vorsichtig ihre Pyjamahosen hinunter. Als sie sich wieder nach vorn beugten, streckten sich Herrn Schmidt sechs, bereits von roten Striemen gezeichnete, Backen entgegen.
„Dann wollen wir mal!“, hörten die drei Herrn Schmidt sagen und dann klatschte das feste Leder erneut abwechselnd auf ihre Hintern. Die bereits sensible Haut brannte ohnehin schon wie ein Flächenbrand, der durch die erneuten Schläge noch einmal richtig angefacht wurde. Besonders Nick in der Mitte hatte Probleme still zu halten und jammerte immer lauter bei jedem weiteren Treffer. Schon zweimal war er nach oben geschossen und hatte seine Hände schützend vor seinen Po gehalten und versucht den Schmerz zu verreiben. Als Herr Schmidt jetzt genervt drohte: „Es gibt noch fünf weitere Schläge für jeden von euch. Bleibt einer von euch nicht in Position und lässt die Hände auf der Matratze, beginne ich für alle von vorn. Habt ihr verstanden?“ Alle nickten und Luis antwortete für alle: „Ja, Herr Schmidt!“
Dann begann der letzte Teil ihrer Strafe, angefangen bei Luis, den das Leder hart am unteren Teil des Hintern traf. „Oooh“, stöhnte er auf, als er merkte, dass Herr Schmidt noch einmal besonderen Schwung in die letzten Hiebe legte. Nick hatte bereits ängstlich Luis Reaktion verfolgt und krallte sich in der Bettdecke fest. Nur mit Mühe schaffte er es stehen zu bleiben, als der nächste Schlag folgte und auch Paul die Zähne zusammenbiss, als ihn das Leder zweimal traf. Nun war die Reihe wieder an Nick. Kraftvoll traf ihn die Tawse quer auf beide Backen, das er aufjaulte und sich so schnell aufrichtete, dass er sich den Kopf am Doppelstockbett darüber stieß. Tänzelnd rieb er die schmerzende Stelle und brauchte einen kurzen Moment, bevor er Herrn Schmidts strenger Aufforderung „Zurück in Position!“ nachkommen konnte. Seine Augen wurden feucht. „Sorry Jungs, es tut mir leid.“, entschuldigte er sich bei seinen Freunden, als Herr Schmidt ihnen jetzt eröffnete, dass er von vorn beginnen würde.
Alle drei stöhnten auf, als Herr Schmidt an den Anfang zu Luis zurückkehrte und erneut startete. Luis stöhnte laut auf als Herr Schmidt die gleiche Stelle noch einmal traf, wie zuvor. Als Herr Schmidt zu Nick weiterschritt, ergriff Luis Nick´s Hand und auch Paul stützte sich auf Nick´s andere Hand, so dass dieser nicht entkommen konnte. Er knickte kurz in den Knien ein, doch schaffte es sonst still zu halten und in Position zu bleiben. So erfolgte Schlag um Schlag bis sie es endlich geschafft hatten. Herr Schmidt besah sich die drei Hinterteile, die sich ihm da rot leuchtend entgegenstreckten, übersäht mit den breiten Striemen der Tawse. Als sie sich aufrichten und anziehen durften, sah Herr Schmidt sie noch einmal mahnend an. „Ich hoffe, ihr lernt daraus, Jungs! Benehmt euch gefälligst und haltet euch an die Regeln!“ Luis, Nick und Paul nickten. Dann forderte Herr Schmidt sie auf, das Zimmer aufzuräumen und den Schaden zu beseitigen, bevor er sie zu Bett schickte.
Kaum war Ruhe eingekehrt und sie waren allein im Zimmer, flüsterte Nick: „Danke für eure Unterstützung. Allein hätte ich es heute nicht geschafft. Die Tawse zieht schon echt fies.“ Luis und Paul stimmten ihm zu. „Kein Problem, dafür sind wir doch da. Und auch morgen schaffen wir zusammen.“ Nick legte sich ächzend auf den Bauch und schob die Pyjamahose hinunter, vorsichtig versuchte er den Schmerz auf seinen brennenden Backen zu verreiben. „Erinnere mich bloß nicht daran! Ich glaube, ich kann schon jetzt die nächsten Tage nicht mehr sitzen.“ Auch Luis und Paul lagen auf dem Bauch auf ihren Matratzen und strichen über ihre wunden Kehrseiten. „Ich lass mir was einfallen, Jungs.“, meinte Luis. „Aber jetzt lasst uns erstmal schlafen. Gute Nacht!“ Damit kehrte Ruhe ein und die drei kämpften sich durch eine unruhige Nacht, verursacht durch die erhaltene Strafe und die Aussicht auf den nächsten Tag.
Am nächsten Tag, nachdem Herr Schmidt die Situation im Zimmer entdeckt und die Übeltäter bestraft hatte, entschied er sich, die Angelegenheit an den Direktor, Herrn Obermaier, weiterzuleiten. Nach dem Frühstück rief er die drei Freunde zu sich und sagte bestimmt: „Ich werde das Ganze jetzt Herrn Obermaier melden. Nach dem Unterricht geht ihr direkt zu seinem Büro, um die Sache zu klären.“ Luis, Paul und Nick nickten nervös und versprachen, sich später bei Herrn Obermaier zu melden. Nach dem Unterricht gingen Nick, Paul und Luis zusammen zum Büro des Rektors, der sie ernst empfing und ihre Darstellung der Geschehnisse forderte. „Was habt ihr zu eurer Verteidigung zu sagen?“ Herr Obermaier hörte sich die Geschichte an, schaute sich die zerbrochene Weinflasche sowie die Zigarrenkiste und die restlichen leeren Flaschen an und sprach den dreien ins Gewissen. Er erklärte ihnen, warum Regeln wichtig waren und dass sie für ihre Verfehlungen bestraft werden mussten. Da ergriff Luis das Wort. „Herr Obermaier, kann ich noch etwas dazu sagen?“ Überrascht sah der Rektor ihn an, ließ ihn dann aber gewähren. „Ich allein hatte die Idee mit der Männertagsfeier und dem Diebstahl aus der Vorratskammer. Außerdem sind wir gestern bereits von Herrn Schmidt hart bestraft worden. Wenn Sie also jemanden bestrafen wollen, dann sollten Sie mich bestrafen. Die anderen haben damit nichts zu tun.“
Herr Obermaier überlegte kurz, bevor er antwortete: „Es ist sehr löblich, Luis, dass du die Wahrheit sagst und die Schuld auf dich nehmen willst. Und da du nicht zum ersten Mal wegen Diebstahls auffällig geworden bist, umso mehr, da deine Strafe ohnehin härter ausfallen wird. Beim letzten Mal gab es 18 Schläge mit dem Stock, dann werden es diesmal 24 Rohrstockschläge sein.“ Dann blickte er zu Nick und Paul. „Ihr beiden seid zum ersten Mal erwischt worden, das bedeutet 6 Rohrstockhiebe für jeden von euch beiden. Schließlich hat euch keiner gezwungen mitzumachen. Im Gegenteil ihr hättet Luis noch davon abhalten können. Da Luis die ganze Schuld auf sich nehmen möchte, habt ihr die Wahl. Entweder Luis erhält eure Strafen mit, also insgesamt 36 Hiebe oder ihr steht für eure eigenen Fehler selbst ein.“ Bei diesen Worten musste Luis jetzt doch schlucken, die 18 Rohrstockschläge vom letzten Mal hatte er noch gut in Erinnerung und diese zu verdoppeln, war eine Hausnummer. Doch er konnte sich auf seine Freunde verlassen, Paul und Nick, überlegten nicht lange und entschieden dann. „Wir haben gemeinsam Mist gebaut und werden auch gemeinsam dafür geradestehen, Herr Obermaier. Selbstverständlich nehmen wir unsere Strafen an.“, antwortete Nick und Paul nickte zustimmend.
Herr Obermaier antwortete prompt: „Gut, dann ist es entschieden, lasst uns keine Zeit verlieren. Nick, du beugst dich über den Schreibtisch und Paul und Luis, ihr stellt euch dort an die Wand.“ Einerseits war Nick froh, es dann gleich hinter sich zu haben und nicht noch lange auf seine Strafe warten zu müssen, doch andererseits fürchtete er sich auch sehr vor dem Rohrstock. Heute Morgen hatte er seinen Hintern im Spiegel betrachtet, der noch immer leicht gerötet und mit einigen rötlichen Spuren der Tawse von letzter Nacht gezeichnet war. Doch tapfer stellte er sich vor den Schreibtisch des Rektors, lehnte sich weit darüber und platzierte seine Unterarme auf der Tischplatte, verschränkte die Finger ineinander und atmete tief durch. Herr Obermaier ging hinüber zu seinem Schirmständer und wählte einen der Rohrstöcke aus. Er ließ ihn ein paar Mal durch die Luft sausen, was ein fauchendes Geräusch erzeugte, das Nick zusammenzucken ließ. Schnell schloss er die Augen, als sich der Rektor neben ihm aufstellte. Dann war es soweit, ein kurzes Zischen erfüllte die Luft und schon biss sich der Rohrstock fest in beide Backen im oberen Bereich. Der kurz darauf entstehende Schmerz fühlte sich an, wie ein glühender Striemen, der genau zu fühlen war und auch nicht so schnell verschwand. Nick stöhnte auf, seine Knöchel traten weiß hervor, so sehr verkrampfte er die Hände ineinander. Dann atmete er stoßweise aus, bereit für Schlag 2. Nur noch fünf, sprach er sich selbst Mut zu und schloss erneut die Augen. Nur Sekunden später traf ihn der Stock erneut. Vor Schmerz kniff er die Augen zusammen und warf den Kopf in den Nacken. „Aaah!“ Diesmal hatte ihn der Stock genau am Übergang zu den Oberschenkeln getroffen. Eine noch sensiblere Stelle, als beim ersten Schlag. Wieder atmete er tief durch und wappnete sich für Schlag Nr. 3. Der auch prompt kam und ihn jammern ließ. „Au, tut das weh!“ Herr Obermaier forderte ihn auf: „Halbzeit, Nick! Zieh die Hose runter, die restlichen 3 gibt es auf den Blanken!“ Mühsam richtete sich Nick auf und zog vorsichtig seine Hose samt Unterhose bis hinunter in die Kniekehlen, bevor er sich erneut überlegte.
Paul und Luis sahen sich erschrocken an, als sie die drei, gut sichtbaren, roten Striemen auf Nicks Hintern entdeckten. Da stellte sich der Rektor auch schon wieder in Positur und tippte mit dem Rohrstock erneut auf die ihm sich entgegenstreckten Backen. Dann holte er aus, ein wütendes Fauchen ertönte und kurz darauf ein Aufschrei von Nick, der überrascht war von dem intensiveren Schmerz, den der Stock auf der nackten Haut entfachte. Er versuchte den Schmerz weg zu atmen und japste nach Luft, als auch schon Schlag Nr. 5 erfolgte. „Auuu!“, jaulte er auf und seine Backen begannen zu zittern, ohne dass er eine Kontrolle darüber hatte. Völlig mit sich und dem Schmerz beschäftigt, hörte er gar nicht Herrn Obermaier, der ihm den letzten Hieb ankündigte und ihn mittig quer über beide Backen platzierte. „Aaah!“, stieß Nick hervor und schoss nach oben, rieb die zuletzt getroffene Stelle und bemerkte, dass er alle sechs Hiebe aufgeschwollen, auf seinem brennenden Hintern ertasten konnte. „Stell dich neben Luis, Gesicht zur Wand und Hände über den Kopf!“, forderte der Rektor ihn auf und Nick stolperte mit heruntergelassener Hose hinüber, zu dem angewiesenen Platz.
„Paul, du kommst zu mir!“, kam auch schon die nächste Anweisung und Paul beeilte sich den Platz über dem Schreibtisch einzunehmen, wie Nick zuvor. Luis warf zwischenzeitlich einen kurzen Blick auf Nicks Kehrseite und erkannte die einzelnen Striemen von jedem einzelnen Schlag auf dem Hintern seines Freundes. Unwillkürlich rieb er sich die eigenen Backen, auf denen noch immer die gestrige Bearbeitung mit der Tawse zu spüren war. ‚Oh man‘, dachte er und bereute ihre nächtliche Aktion. Vom plötzlichen Aufstöhnen von Paul, der bereits die ersten drei Schläge auf die Hose erhalten hatte und nun den Rohrstock zum ersten Mal auf den Blanken zu spüren bekam, riss ihn aus seinen Gedanken. Er sah, wie Paul sich an der gegenüberliegenden Tischkante festkrallte, als Herr Obermaier noch zweimal ausholte und ihm den Stock kraftvoll über seinen Allerwertesten zog. Auch bei ihm konnte man die Spuren der Züchtigung deutlich erkennen und er rieb mit schmerzverzerrtem Gesicht seine wunden Backen, als er aufgefordert wurde, mit Luis die Plätze zu wechseln.
Wie in Trance folgte Luis der Aufforderung und ging hinüber zum Schreibtisch des Rektors, während Paul sich mit dem Gesicht zur Wand, neben Nick platzierte. Weit beugte sich Luis nach vorn und stützte die Ellenbogen auf der kühlen Tischplatte ab. Irgendwie konnte er keinen klaren Gedanken fassen. Doch dieser Zustand währte nicht lange. Schon der erste Treffer katapultierte ihn zurück und er kämpfte, wie Nick und Paul, gegen den Schmerz an. ‚Verdammt, tut das weh. Warum mache ich das nur immer wieder?‘, verfluchte er sich selbst. Noch mehr, als Herr Obermaier auch bei ihm, beim zweiten Schlag den unteren Poansatz anpeilte und ihn satt traf. „Au!“, stöhnte er auf und wollte schon nach hinten greifen, konnte sich aber gerade noch zusammenreißen und verschränkte die Arme vor seinem Oberkörper. Der Rektor holte erneut aus und platzierte einen Schlag nach dem anderen parallel zueinander zwischen dem ersten und zweiten Treffer. Luis stöhnte und ächzte. Nach dem achten Schlag wurde er aufgefordert seine Hose hinunter zu ziehen. Langsam erhob er sich, zog seine Hose sacht hinunter und beugte sich dann wieder über die Tischplatte.
Herr Obermaier zog seine Unterhose über seinem Hintern stramm und nahm dann erneut Maß. In schneller Folge verabreichte ihm der Rektor die nächsten acht Hiebe auf die weiße Unterhose, jeden Schlag begleitet von einem lauten Stöhnen von Luis, der Mühe hatte den Schmerz zu verarbeiten und seine Position zu halten. „Du weißt, was kommt Luis. Zieh die Unterhose runter!“ Mit leicht zittrigen Knien stand er auf und zog nun auch seine Unterhose hinab, dass sie um seine Knöchel hing. „Zurück in Position!“, wurde er von Herrn Obermaier verwarnt, dem das Ganze zu lange dauerte. „Die letzten acht zählst du mit!“
Luis beugte sich gehorsam vor und verkrampfte, wie Nick und Paul zuvor, die Hände ineinander. Er wusste, was jetzt kommen würde und dass Herr Obermaier ihn nicht schonen würde. Und er sollte recht behalten. Schon der erste Schlag der letzten 8 hatte es in sich. „Aaah! Aua!“, jammerte er mit schmerzverzerrtem Gesicht. Dann stieß er ein „Eins!“ hervor. Keuchend spannte er jeden Muskel an, als ihn der sengende Schmerz des Stocks erneut überwältigte. Sein Hintern fühlte sich um das Doppelte geschwollen an und brannte lichterloh. Mittlerweile konnte er die einzelnen Striemen nicht mehr fühlen, sondern seine komplette Sitzfläche schmerzte und brannte. „Zwei!“, zählte er mühevoll weiter. Er wünschte einfach nur noch ein Ende herbei, als die nächsten Schläge folgten, die er stöhnend verarbeitete und brav mitzählte. Mittlerweile zitterten seine Oberschenkel unkontrolliert, als der letzte Schlag ihn traf und er nach einem „Aaah!“ und letzten Zusammenzucken erschöpft auf die Tischplatte sank. Herr Obermaier gewährte ihm einen kurzen Augenblick zur Erholung, bevor er ihn aufforderte aufzustehen und sich zu Nick und Paul zu gesellen. Kraftlos richtete sich Luis auf und schlich hinüber zu seinen Freunden. Nebeneinanderstehend leuchteten dem Rektor so drei rote und verstriemte Hinterteile entgegen. Er ließ sie noch etwas schmorren, bevor sie sich anziehen und auf ihr Zimmer verschwinden konnten. Nicht jedoch ohne sie mit strenger Miene zu verwarnen, nie wieder so einen Unsinn zu treiben und aus ihren Fehlern zu lernen. Die drei nickten und versprachen, sich in Zukunft an die Regeln zu halten.
Auf ihrem Zimmer verglichen sie ihre Hinterteile. Besonders Luis hatte es böse erwischt, was bei der Anzahl von 24 Hieben auch nicht verwunderlich war. Sein kompletter Hintern war mit parallel verlaufenden, aufgeschwollen Striemen gezeichnet. Vom obersten Rand bis hinunter zum Beginn der Oberschenkel. Er war froh als Paul eine kühlende Salbe aus dem Bad holte und ihm und Nick, damit den brennenden Hintern einrieb. Dann revanchierten sie sich bei Paul. Den Rest des Tages verbrachten sie auf ihren Betten liegend, an Sitzen war heute nicht zu denken und auch die nächsten Tage würden sie noch Probleme damit haben. Alle drei schworen sich den Männertag ab jetzt in anderer Form zu feiern und eine solche Strafe nie wieder zu provozieren.



2 Kommentare
Helmut Lorenzen
Schöne Vatertagsgeschichte!
Konsequente Fortsetzung der Luis Geschichten
Gut gefällt mir die Hierarchie der Aufsichtspersonen:
Schmidt darf mit der Tawse züchtigen, nur der Chef
Darf den Rohrstock nehmen.
Und die Solidarität der drei bei der Strafe finde
Ich sehr schön
Konsequente Fortentwicklung: der Chef sagt eine
Zahl von Hieben an und die drei
Müssten sich einigen, wer wieviel bekommt .
Generelle Anmerkungen:
Bei den meisten anderen Spankingblogs bekommt
nur die Mädchen Haue.
Bei dir ist das anders.
Ich habe sogar den Eindruck: in der Regel kommen
die Mädchen besser weg als die Jungs.
Schreibst du lieber die Storys, wo die Jungs
Haue bekommen.?
Kompliment: auch du realisierst , das Spanking und
Sex nicht voneinander zu trennen sind.
Bitte bald wieder ähnliche Story wie bei
Hauswirtschaftsschule II in der Bibliothek,
Wo Spanking und Sex wunderbar miteinander
verwoben.
Zuletzt: hast du Tip für mich, wo ich für deinen
Spankingblogs im Netz Reklame machen kann?
Du hättest mehr Leser verdient
Yve
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar.
Ich schreibe über Spankings bei beiden Geschlechtern gleichermaßen gern und mache auch keine Unterschied bei der Härte der Strafe. Zumindest nicht bewusst. 😉 Sondern versuche die Strafen immer angemessen zu dem, was jemand ausgefressen hat, zu verteilen.
Danke, das Du den Blog bekannter machen möchtest. Mundpropaganda unter Spankingbegeisterten hilft natürlich immer oder in verschiedenen Spankingforen.
Viele Grüße
Yve